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Diese fünf NFL-Personalien könnten schon bald ihren Job verlieren

Einige NFL-Teams spielten in den ersten sechs Runden unter ihren Vorstellungen — folgen personelle Konsequenzen?

Diese fünf NFL-Personalien könnten schon bald ihren Job verlieren 20. Oktober 20172 Comments

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Wir haben uns fünf NFL-Coaches und -Coordinators angesehen, die entweder schon längst gefeuert hätten werden sollen, oder zumindest darum bangen müssen, ihre Arbeitsstelle zu verlieren:

1. Hue Jackson, Headcoach (Cleveland)

Die Cleveland Browns sind in der aktuellen Meisterschaft alles andere als überzeugend. Noch sieglos, ist man zusammen mit den San Francisco 49ers ganz am Ende sämtlicher Tabellen anzufinden. Cheftrainer Jackson schafft es nicht, aus einem eigentlich talentierten Team etwas herauszuholen. Die Posse um den Quarterback-Wechsel (DeShone Kizer und Kevin Hogan) zeigt einmal mehr, dass er das Team nicht führen kann. Aus den vergangenen 22 Spielen konnte Jackson sage und schreibe nur eines gewinnen. Man sollte langsam handeln — schlimmer kann es nicht mehr werden.

2. Ben McAdoo, Headcoach (NY Giants)

Die New York Giants konnten vergangene Woche endlich einen Sieg einfahren. Ausgerechnet gegen die Denver Broncos und deren starken Defensive gelang der Erfolg. Ausgerechnet nachdem mit Odell Beckham Jr., Brandon Marshall und Sterling Shepard nahezu alle Wide Receiver ausfielen. Dank einer sensationellen Abwehrleistung kam McAdoo damit zum ersten Erfolg und auch zum ersten Durchschnaufen nach vielen Wochen. Der Headcoach vergeigte offensiv komplett, verlässt sich auf Beckham Jr. und hat einfach zu wenig Facetten in seinem Repertoire. Die kommenden Wochen werden ob der vielen Verletzungen nicht einfacher, für McAdoo könnte es schnell eng werden.

3. Marvin Lewis, Headcoach (Cincinnati)

Die Cincinnati Bengals warten seit 1990 auf einen Playoff-Sieg. Marvin Lewis ist seit 2003 Headcoach der Bengals, er konnte seine Mannschaft zwar siebenmal in die Post-Season führen, ein Erfolg gelang ihm aber nicht. Cincinnati verpasste im vergangenen Jahr erstmals seit 2010 die Playoffs und präsentierte sich auch zu Beginn der neuen Saison sehr schwach. Selbst wenn man die Offensive dank eines Tausches des Offensive Coordinators gefixt zu haben scheint — viel weiter geht es nicht mehr. Man sollte sich nach vorne orientieren und sich auf die Suche nach einem neuen Coach machen.

4. Matt Patricia, Defensive Coordinator (New England)

Sechs Spiele hintereinander mit mindestens 300 Passing Yards: Nein, es geht nicht um die Offensive der New England Patriots, sondern um deren Defensive. New England stellte damit einen neuen NFL-Rekord auf. Matt Praticia muss sich also einiges überlegen, seine Einheit präsentiert sich derzeit desaströs. Es käme aber einer Überraschung gleich, wenn man sich von ihm trennen würde — wie auch bei den Lions mit Cooter —, dennoch gilt es hier eindeutig Teile zu fixen!

5. Jim Bob Cooter, Offensive Coordinator (Detroit)

Cooter gilt als Wunderkind, als einer der nächsten großen Headcoaches. Seit der 33-Jährige die Offensive der Lions 2015 übernommen hat, läuft es wieder beim Team von Cheftrainer Jim Caldwell. Er konnte die Offensive umbauen und Matthew Stafford weiterentwickeln, Interceptions werden dank des meist auf kurzen Pässen beschränkte Spiels unterbunden. Allerdings geht das mittlerweile so weit, dass Detroit derzeit überhaupt kein Offensivspiel mehr vorweisen kann. Dreieinhalb Viertel gibt es keine Gefahr, Three and Outs gehören zur Tagesordnung. Zwar können die Lions immer wieder dank unglaublichen Comebacks gewinnen, das sind aber immer noch Ausreißer. Auch wenn es vermessen klingt: Jim Bob Cooter muss angezählt sein, die Löwen sind derzeit mehr nette kleine Kätzchen denn schauderhafte Könige der Savanne. Nach der Bye-Week muss dringend Besserung her.

Martin auf Twitter: @msenfter

[Foto: Erik Drost/Flickr/CC BY 2.0]

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