International Politik

Kein “sicheres Herkunftsland”: Wir müssen über Afghanistan reden

Über eine afghanische Familie in Österreich und deren bevorstehende Abschiebung in ihr Heimatland

Kein “sicheres Herkunftsland”: Wir müssen über Afghanistan reden 16. Februar 201810 Comments

Das Online-Magazin mit Mut zu Meinung

Wir haben eine afghanische Familie zuhause untergebracht — vor einigen Tagen kam der negative Bescheid. Ihnen droht die Abschiebung in ein Land, das derzeit völlig in Chaos und Gewalt versinkt. Afghanistan ist aufgrund der jüngsten Entwicklungen aber alles andere als ein sicheres Herkunftsland und darüber müssen wir reden.

Folgender Text entspringt einerseits der Feder der Ratlosigkeit sowie jener der Entschlossenheit. Ratlosigkeit deshalb, weil der negative Asylbescheid für unsere Familie in vielen Punkten willkürlich erscheint und ihnen womöglich die Chance auf eine friedliche Zukunft verwehrt. Entschlossenheit, weil wir gegen dieses Urteil Einspruch erheben und alles dafür tun werden, damit sie nicht wieder zurück muss in ein Land, in dem Gewalt und Krieg auf dem Vormarsch sind.

Doch eines nach dem anderen: Meine Eltern teilen die Räumlichkeiten ihres Hauses seit gut zwei Jahren mit einer afghanischen Familie und ihren drei Kindern. Sie flüchteten vor der willkürlichen Gewalt in ihrer Heimat und konkreten Drohungen der Taliban gegen den Familienpapa. Er hat für eine amerikanische Firma gearbeitet. Jeder, der das in Afghanistan tat, war Feind der Taliban und wurde von ihnen terrorisiert. Seiner Geschichte glaubte man nicht. “Würde eine tatsächliche Bedrohung gegen Ihre Person bestehen, stünde Ihnen die Möglichkeit offen, sich in einer anderen, sicheren Provinz Afghanistans niederzulassen”, so steht es im Bescheid.

Einmal fragte ich einen der kleinen Jungs, wie denn das Wetter in Afghanistan so sei. “Am Tag ist es immer schön”, sagte er. “Aber in der Nacht ist es immer schiarch, da kommen die Taliban.”

Sie ließen alles zurück und machten sich mit ihren damals noch sehr kleinen Kindern auf den Weg Richtung Europa. Das versprochene Paradies fanden sie hier nicht vor, aber in Österreich erhofften sie sich einen Neustart und ein friedliches Leben.

Geflüchtet, integriert und abgelehnt

Mittlerweile sprechen alle ganz gut Deutsch. Die Eltern besuchen regelmäßig Sprachkurse, die Familienmama lernte erstmals in ihrem Leben zu schreiben — in Afghanistan kam sie nie in den Genuss echter Schulbildung. Die Kinder sprechen inzwischen auch untereinander Deutsch, weil sie Deutsch mittlerweile besser sprechen als ihre Muttersprache Farsi. Sie gehen zur Schule, spielen im Fußballverein und sind bei den Pfadfindern. In ihren Augen spiegelt sich die unbändige Neugierde aufs Leben. In unserem Haus wird gespielt, gestritten, gelernt und gelacht. Tagtäglich spüren wir die Dankbarkeit der Familie, hier gelandet und der Bedrohung in ihrem Heimatland entronnen zu sein.

Über zwei Jahre musste die Familie auf ihren Asylbescheid warten. Eine lange Zeit in Ungewissheit, in der zahlreiche negative Entscheidungen gegenüber Afghanen in ihrem Umfeld natürlich nicht spurlos an ihnen vorbeigegangen sind.


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Vor einigen Tagen kam dann endlich der Bescheid der ersten Instanz: negativ. Abschiebung nach Afghanistan. Unendliche Traurigkeit, Tränen, Verzweiflung. Traurigkeit und Ratlosigkeit sitzen tief und werden so schnell auch nicht verschwinden. Trotzdem mischte sich dazu ganz schnell Entschlossenheit. Entschlossenheit, alles dafür zu tun, noch länger hier bleiben zu können.

Abgeschoben statt aufgehoben

Natürlich werden wir gegen dieses Urteil Einspruch erheben. Wir, weil “unsere” afghanische Familie einfach schon zu der unsrigen gehört. Und weil es schwerfällt, sich vorzustellen, wie die unbändige Lebensfreude unserer lieb gewonnenen und bestens integrierten Kinder irgendwo zwischen Bomben und Patronen zerplatzen könnte.

Dass die negative Asyl-Entscheidung gegen “unsere” Familie kein Einzelschicksal ist, zeigt ein Blick auf die Statistik. Mehr als die Hälfte der Afghanen, die bei uns um Schutz ansuchen, erleben selbiges Schicksal. Nach Vorstellung unseres Innenministeriums sollten sie schnellstmöglich in ihr Heimatland zurückkehren. Ein Land, in dem sie der Gefahr von willkürlicher Gewalt ausgesetzt sind.

Afghanistan ist kein sicheres Herkunftsland

Und da kommen wir zum entscheidenden Punkt: Bei all der persönlichen Betroffenheit rund um unsere afghanische Familie sollten wir über eines reden: Ist Afghanistan wirklich ein sicheres Herkunftsland? Seitdem die Europäische Union im Oktober 2016 ein Rückführungsabkommen mit Afghanistan abgeschlossen hat, werden Afghanen wieder fleißig dorthin rückgeführt. Am Kabuler Flughafen soll sogar ein eigener Terminal für abgeschobene Flüchtlinge errichtet werden. Dass es zu diesem Abkommen überhaupt gekommen ist, heißt nicht, dass es in Afghanistan wirklich sicherer geworden ist, sondern liegt primär am Interesse der EU, die dafür jährlich sehr, sehr viel Geld nach Kabul überweist.

Gleichzeitig hat sich aber die Sicherheitslage in Afghanistan in den letzten Wochen und Monaten dramatisch verschlechtert. Die radikal-islamistischen Taliban sind auf dem Vormarsch, bereits vier Prozent des Landes sind unter vollständiger Kontrolle, etwa 70 Prozent sind im weiteren Einflussgebiet der Taliban. Dabei wird die Lage zusehends unüberschaubar — aus einigen Provinzen gibt es kaum mehr Informationsflüsse, da die Vereinten Nationen (UN) ihre Beobachtungsstellen vielerorts aufgrund zu hoher Sicherheitsrisiken schließen mussten. Auch die US-Regierung, die bisher regelmäßige Berichte zur Lage in Afghanistan veröffentlichte, gibt keine aktuellen Daten mehr frei. Für wen die aktuelle Lage in Afghanistan schwer verständlich ist — die Süddeutsche Zeitung hat dazu eine kurze und treffende Analyse gemacht.

Stell dir vor, es ist Krieg, und keinen interessiert’s

Die afghanische Armee kann ihre Stellungen nur unter massivem Ressourcenverschleiß halten und verlegt ihre Strategie zunehmend darauf, zumindest die größeren Ballungsräume zu halten. Auch das scheint ihnen nicht zu gelingen. Täglich gibt es dort kleinere und größere Anschläge — dass wir über die allermeisten hierzulande nichts erfahren, muss uns bewusst sein. Ein paar Tote irgendwo am Hindukusch sind auch für die Medien nicht sehr sexy, interessant wird’s erst ab 30, 40 Toten. Vor zwei Wochen erst riss ein mit Sprengstoff gefüllter Krankenwagen im Zentrum Kabuls fast 100 Menschen in den Tod, die meisten davon Zivilisten. Zum Anschlag bekannten sich die Taliban, die ihre Macht nicht nur am Kriegsfeld, sondern eben auch durch besonders perfide und spektakuläre Anschläge zur Schau stellen.

Mehr zivile Opfer denn je

Laut einem UN-Bericht war 2016 das Jahr mit den meisten zivilen Opfern denn je in Afghanistan. 11.500 Zivilisten wurden getötet, ein Großteil davon bei Bombenanschlägen oder gewaltsamen Auseinandersetzungen. Für 2017 sind noch keine offiziellen Zahlen bekannt, Prognosen lassen aber noch mehr Tote als im Vorjahr voraussagen. Experten zufolge wird es aufgrund des schrumpfenden Zugangs in die Provinzen noch weit mehr Tote geben, als offiziell dokumentiert.

Afghanistan versinkt im Chaos

Die Entwicklungen in den letzten Wochen und Monaten sind dramatisch und zeigen eine deutliche Verschlechterung der Situation. Vor allem Kabul verzeichnete im letzten Jahr die höchste Zahl ziviler Opfer. Neben den Taliban zeichnet sich auch der afghanische Ableger des Islamischen Staates (IS) für immer mehr Anschläge in der Hauptstadt verantwortlich und sorgt damit für eine Art Terrorwettbewerb mit den Taliban. Immer mehr Einwohner von Kabul tragen inzwischen Notizen bei sich mit der Aufschrift “In case I die”, wo auf einem Stück Papier ihre Daten, Notfallkontakte sowie ihre Blutgruppe notiert sind. Nur für den Fall, Opfer eines Anschlages zu werden. Gleichzeitig wird im Bescheid unserer Familie Kabul als eine von vier “zumutbaren” Rückführungsprovinzen genannt.


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Ohne ausländische Unterstützung würde die afghanische Armee nicht mehr lange durchhalten, meint der afghanische Präsident Aschraf Ghani. Bei all dem Chaos hat natürlich auch der Westen seine Finger im Spiel, allen voran die Amerikaner. Die USA wollen wieder mehr Truppen nach Afghanistan senden und feiern unterdessen einen neuen Bombenrekord im Luftkrieg gegen die Taliban. Die Tatsache, dass die Taliban nach 16 Jahren Afghanistankrieg so mächtig sind, wie nie zuvor, will man damit vertuschen. Ein Ende des Krieges scheint noch lange nicht in Sicht, vielmehr scheint der Konflikt gerade wieder richtig aufzuflammen.

Wie gehts jetzt in Österreich weiter?

Was diese Entwicklungen für unsere Familie und alle anderen Afghanen bedeuten, wird man sehen. Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) präsentierte diese Woche eine neue Regelung zu “sicheren Herkunftsländern”, dabei hätte er die Möglichkeit gehabt, auf die aktuelle Situation in Afghanistan zu reagieren. Das tat er aber nicht. Es stellt sich die Frage: Hat die Politik in Österreich überhaupt noch Spielräume für Humanität und Menschenschutz?

Wichtig wird sein, dass wir als Gesellschaft aufmerksam bleiben und darüber reden, was in Afghanistan wirklich passiert — unabhängig davon, welchen Sicherheitsstatus unser Innenministerium dem Land zuweist. 

David Freudenthaler studiert Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und Politikwissenschaft an der Universität Wien.

kultort.at auf Twitter: @kultort

[Foto: © David Freudenthaler]

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10 comments

  1. Danke David Freudenthaler! Sehr gut und hautnah beschrieben. Leider ist die humanitäre Mitte, die es in Europa mal gab, an den rechten Rand gerückt und alles Menschliche und Empathische und Herzliche wird eiskalt über den Tellerrand hinausgekippt. Sündenböcke werden gesucht für alle unsere zivilisatorischen Troubles. Die Asylwerber und Kriegsbedrohten (aus unsere Waffenproduktion) müssen dafür herhalten. Ja, wir westliche Zivilgesellschaft wären und sind gefordert hier Ethik, Entschlossenheit und Mut zu zeigen, aufzustehen und zu helfen und laut hinzuweisen. Das Pendel schlägt in die verkehrte Richtung aus. Bei den Wahlen gewinnen die Populisten und die Rechten, darum kommt die Misere doppelt auf uns und unsere asylsuchenden Mitmenschen und Freunde runter, derzeit leider auch zuvorderst von der REGIERUNG. Wir sind alle Menschen, helfen wir zusammen!!!

  2. Ich danke David Freudenthaler für den sehr guten und berührenden Bericht. Sein Engagement berührt mich. Durch seinen Vater Christoph bin ich über die Jahre von Eurer Nächstenliebe, über das Zusammenwohnen und die Integration Eurer Gastfamilie beständig informiert worden.
    Ich unterschreibe jede Petition für das Bleiben Eurer Gastfamilie! Organisiert bitte diese Petition und sucht bekannte Unterstützer [Bischof, Rektor Pädagogische Hochschule, HR Asanger, Rektor Baumgartiner usw. Ich vermittle auch zum OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus und zur Welser Initiative gegen Faschismus.

  3. Lieber David, liebe Andrea, lieber Christoph, lieber … !
    Herzlichen Dank für diesen umfassenden und präzise formulierten Bericht. Ich bin erschüttert, traurig, verärgert und tief betroffen. Meine Frage: Was können wir jetzt tun, wie können wir euch unterstützen? Ich habe ja viele E-Mail-Kontakte und werde jetzt einmal an sie alle diesen Bericht weiterleiten – und dann auch die entsprechende Petition.
    Wir, meine Frau und ich, wünschen euch viel Kraft und Zuversicht – ihr könnt sicher sein, sehr viele Menschen denken an euch, fühlen mit euch und sind sicher bereit, euer großes Anliegen zu unterstützen.
    Mit solidarischen Grüßen
    Hans und Eva Riedler

  4. Lieber David,
    vielen Dank für den eindrucksvollen und einfühlsamen Bericht. Ich werde ihn auf meiner fb-Seite teilen, damit ihn hoffentlich viele Menschen lesen werden. Wir sind immer noch viele – gerade auch die “Omas gegen Rechts” sind eine wahrnehmbare und bereits international wahrgenommene Gruppe, der ich mittlerweile auch angehöre.
    Ich bin selber ehrenamtliche Flüchtlingsbegleiterin mehrerer afghanischer Familien. Aktuell zittere ich um das Bleiberecht einer afghanischen Witwe, deren Mann und zwei Söhne in Afghanistan ermordet worden sind. Sie ist mit 3 kleinen Mädchen (2, 5, 7) in OÖ. Es wäre furchtbar, wenn sie ausreisen müsste. Ich bin in Gedanken bei Euch, wir dürfen uns nicht unterkriegen lassen. Viele Menschen sind an unserer Seite. Herzliche Grüße, Veronika Pernsteiner, M.A. in intercultural studies, Vorsitzende der Kath. Frauenbewegung Österreichs

  5. Ich erlebe auch gerade die gleiche Ungerechtigkeit bei einem meiner Deutsch-Schüler,
    6 Monate nach dem Interview negativer Bescheid.Es wurde anerkannt, dass er schon sehr gut deutsch kann, freiwillige Arbeit geleistet hat für die Weltbank Mädchenschulen organisiert hat ..- jedoch Kabul ist eine sichere Stadt, da braucht man kein Asyl, nicht einmal subsidiären Schutz. Es ist einfach zynisch, wie geurteilt wird.
    ICH VERMISSE IN OBIGEM TEXT . WAS KÖNNEN WIR TUN ;AUSSER BERUFEN ?
    WIE WIRD DER PROTEST ORGANISIERT ?

  6. Lieber David,
    vielen Dank für dein Engagement. Ich habe eine sechsköpfige afghanische Famile in meienr LInzer Wohnung als Mieter untergebracht, die zum Glück schon anerkannte Asylwerber sind, und nicht mehr von Abschiebung bedroht sind. Es ist entsetzlich, was diese Regierung aus populistischen Motiven heraus in Bezug auf Migranten aufführt und Leute über den Sicherheitssattus eines Landes entscheiden läßt, die dafür meines Erachtens nicht kompetrent sind.
    Man sollte meines Erachtens eine Gesetzesinitiative einleiten, die der Gemeinde und betreuenden NGOs, sowie Arbeitgebern ein Vetorecht bei Abschiebungen einräumt, da das ja die leute sind, die sich letztendlich um Flüchtlinge kümmern.

  7. Liebe Alle,
    Zunächst vielen Dank für die vielen Nachrichten und die aufmunternden Worte!
    Oft kam die Frage “Was können wir tun?”
    – zunächst einmal glaube ich, dass es wichtig ist, einen öffentlichen Diskurs über das Thema zu schaffen. Das heißt, drüber zu reden, zu schreiben, zu informieren – im Internet, mit Freunden, am Stammtisch. Wichtig wird es sein, die Gesellschaft etwas wachzurütteln und bewusst zu machen, was in Afghanistan momentan passiert und dass gleichzeitig immer mehr Menschen dorthin wieder abgeschoben werden.
    – zu unserem konkreten Fall: Morgen Dienstag (20.2.) treffen wir uns mit dem Anwalt, der die Familie durch die zweite Instanz begleiten wird. Er hat uns im Vorfeld vor konkreten Petitionen abgeraten, da das auch negative Auswirkungen auf das Verfahren haben kann. Wir werden morgen mit ihm auch eine Strategie besprechen, welche weiteren Schritte sinnvoll sind, wie wir medial vorgehen und was man sonst noch alles tun kann. Ich werde euch hier die nächsten Tage darüber informieren.

    Derweil tut sich auch politisch gerade einiges: https://goo.gl/H4NtPi

    Danke soweit für eure Unterstützung, bleibt engagiert und lassen wir uns alle gemeinsam nicht den Mut nehmen!

    Beste Grüße,
    David Freudenthaler

  8. Lieber David!
    Danke für die umfassende Zusammenstellung und auch die Hintergrundinformation. Heute (22.2.) habe ich ganz genau beim Morgenjournal um 8.00 Uhr auf Ö1 die Kritik von Amnesty International (AI) verfolgt. Im Jahresbericht von AI wird ebenfalls die Lage in Afghanistan als sehr unsicher bezeichnet und Österreich als “führendes Land” bei der Abschiebung von AsylwerberInnen nach Afghanistan bezeichnet. Ich bin der Meinung, dass es eine Neubewertung zum Sicherheitsstand in allen Ländern bedarf, wo wir gerade AsylwerberInnen in Österreich haben. Unsere Regierung braucht Information, Information und nochmals Information, die der Tatsache entspricht. Unter anderem sollte ORF mit Recherchen und Korrespondenten vor Ort die aktuelle Lage der österreichischen Bevölkerung näher bringen. Das ist Auftrag eines öffentlich-rechtlichen Senders!

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